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 Anmeldung zum Duergar von Ravenis

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Anmeldung zum Duergar von Ravenis Empty
BeitragThema: Anmeldung zum Duergar von Ravenis   Anmeldung zum Duergar von Ravenis EmptySa Feb 27, 2010 11:37 am

Nain, vom Clan Dunkelklinge, schlich durch die Tunnel des Unterreiches. Er war auf der suche nach einer Mithrilader um etwas von diesem Kostbarsten aller Erze für seinen Clan zu beschaffen.
Nicht das er selbst es hätte verarbeiten können; nein, soweit war er noch lange nicht. Aber es würde sein Ansehen im Clan etwas erhöhen. Da er aber nicht wusste, wie er es abbauen sollte, hoffte er einen seiner verhassten, entfernten Verwandten dabei zu erwischen.
„Ha“, dachte er bei sich, „das wäre genau das Richtige für diese hinterhältigen Bartträger. Er schlägt es ab und ich schnappe ihm das Erz vor der Nase weg“. Ein hämisches Grinsen stahl sich auf sein Gesicht.

Nain war ein junger, durchschnittlich großer Grauzwerg, der sich gut darin verstand, sich im Dunkeln des Unterreiches vor neugierigen Blicken zu verbergen. Zudem hatte er einen feinen Gehörsinn und konnte so eventuellen Gefahren rechtzeitig ausweichen. Von diesen Fertigkeiten musste er auch häufig in den Tunnel Gebrauch machen. Ein Außenstehender würde es nicht glauben, wenn er hören oder sehen würde, wie viele Wesen im Unterreich ihr Dasein fristen.

Langsam kam Nain in die Bereiche, in denen seine Artverwandten oft anzutreffen waren. Ihre Binge lag in der Nähe und auch die Erzadern, die sie so gerne abbauten. Jetzt konnte er jederzeit auf einen Zwerg der Binge treffen. Vorsicht spähte Nain um jede Ecke und in jede Ritze, Vertiefung oder Höhle.

Da! Ein Hämmern! Ja, es war deutlich zu vernehmen, wenn auch noch in einiger Entfernung.
Erneut bildeten Nain´s Lippen ein süffisantes Lächeln. Leise schlich er dem Hämmern entgegen. Kurze darauf erspähte er einen Lichtschein, deren Quelle hinter einer Biegung her zu kommen schien.

Leise und sich immer im Schatten haltend schlich er auf die Biegung zu und spähte um die Ecke. Dort stand tatsächlich ein Zwerg aus der Binge und schlug einige Brocken von einer Mithrilader ab.

„Was für ein Glück ich doch habe! Laduguer sei gedankt“, dachte er bei sich und sein Herz schien einen Freudensprung zu machen. Aus den Schatten heraus beobachtete er die geschmeidigen und kräftigen Schläge des Zwerges. Das Licht wurde von der Rüstung des Zwerges ausgesandt, so dass der ganze Bereich hell erleuchtet wurde.
Nain schüttelte den Kopf. So einen arroganten Bartträger hatte er noch nie getroffen (eigentlich war es sein erstes Zusammentreffen mit einem Bewohner der Binge Hallstein).

Und dann diese Rüstung! Nicht nur das sie hell erstrahlte, so war sie auch noch in Blau gehalten, obwohl sie aus Mithril gefertigt worden war. Ja, das Material war klar zu erkennen.
Nain Kiefermuskeln spannten sich an, als er grimmig dem Zwerg bei der Arbeit zusah und ihn im Stillen verwünschte. Er erinnerte sich an die Beschreibung von einem Zwerg, der so eine Rüstung trug. Dieser soll einigen Dutzend Duergar auf dem Gewissen haben. „Wenn ich den noch dazu erledigen kann ..“, Nain´s Grinsen wurde breiter.

„Laduguer meint es gut mit mir. Der hat doch tatsächlich seinen Helm abgenommen“, frohlockte Nain. Der Helm und der Schild des Zwerges, mit dem verhassten Hammer der Hallsteiner darauf, lagen neben der Ader am Boden. Der Zwerg selbst schwang eine Axt in jeder Hand und hämmerte auf das Erzgestein ein.

Da sich schon ein beträchtlicher Haufen an abgeschlagenen Mithril gebildet hatte, musste Nain schnell handeln, wenn er den Zwerg überraschen wollte.

Langsam und sehr behutsam zog er eine Messer, das er am Gürtel trug. Danach nahm er einen kleinen Lederbeutel aus einer seiner Taschen und öffnete diesen. Geduldig tröpfelte er einige Tropfen des Inhalts auf die Klinge und ließ die Flüssigkeit über beide Seiten gleichmäßig laufen.
Wieder zog ein hämisches Grinsen über sein Gesicht. Dann schielte er zu dem Zwerg hinüber.

Dieser ahnte nichts von dem Unheil, das sich ungesehen an ihn heranpirschte. Gutgelaunt und eine fröhliches Weise summend schlug er das Mithrilerz aus der Ader. Plötzlich durchzuckte ihn ein stechender Schmerz im Nacken. Überrascht dreht er sich um, nur um in das hämische grinsende Gesicht eines Duergar zu blicken. Dann spürte er die Kälte, die, von seinem Nacken ausgehend, sich rasch in seinem ganzen Körper auszubreiten begann. Seine Muskeln spielten verrückt, dann erschlafften sie. Der Zwerg fiel wie ein Stein zu Boden, zuckte noch kurz und lag dann still.

Nain jauchzte vor Freude und verpasste dem am Boden liegenden Zwerg noch ein paar Fußtritte. Dann sah er sich um.
Es war sonst niemand zu sehen oder zu hören. Befriedigt, dass er nun alleine war und ihm sein wunderbarer Plan gelungen war, durchsuchte er die Habseligkeiten des sterbenden Zwerges. Er fand einige Lederbeutel, die wohl für das Erz gedacht waren. Also stopfte er dieses in die Beutel.

Danach nahm er noch sein Messer, wischte, das Gift am Umhang des Zwerges ab und schnitt ihm das Barthaar ab, welches er sogleich in eine Tasche stopfte. Als nächstes schwang er sich den Lederbeutel um die Schulter und schleppte sich mehr, als das er ging, in Richtung seiner Heimat. …
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