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 Vampir Anmeldung von Rulinar

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BeitragThema: Vampir Anmeldung von Rulinar   Vampir Anmeldung von Rulinar EmptySa Feb 27, 2010 10:16 am

Eines Nachts in Dippelsbach...

Die heftig flackernde Kerze erhellt den großen Raum nur spärlich, doch ihr kümmerliches Licht lässt das schemenhafte Gesicht eines Mannes erkennen, der mit gebeugtem Haupt einige alter Wälzer durchstöbert. Schnell, fast schon hektisch, blättert er die Seiten des Buches um, dabei murmelt er immer wieder das Wort "kaegro". Plötzlich verstummt das Geräusch von herumgeblätterten Buchseiten und Stille kehrt ein. Aufmerksam und erregt zugleich überfliegen die dunklen Augen des Mannes die aufgeschlagenen Buchseiten, bevor er urplötzlich freudig aufspringt und mit dem aufgeschlagenem Buch in der Hand in den Nebenraum läuft. In dem kleinen Labor steht mittig ein Kessel in dem eine orange Flüssigkeit vor sich hin brodelt. Vorsichtig löscht der Mann das Feuer unter dem Kessel und greift in das Regal an der Seite nach einer Flasche. Langsam füllt er mit einem messingfarbenem Schöpflöffel etwas von der orangen Flüssigkeit in die Flasche. Schnell stellt der Mann die heiße Flasche mit der dampfenden Flüssigkeit auf dem Regal ab, murmelt ein paar Worte während er seine Hand über die Flasche hält und augenblick erkaltet die Flüssigkeit in der Flasche. Ein Griff in das benachbarte Regal bringt einen Korken hervor, welchen der Mann fest in den Flaschenhals drückt. Mit der Flasche und dem staubigen Buch gebiet sich der Mann wieder in den großen Raum, vor dem Labor. Auf dem Tisch liegen ein paar Ringe und eine Kette, die der Mann anlegt. Noch einmal schlägt er das große Buch auf und liest aufmerksam die Zeilen. Dann schlägt er es zu, packt die Flasche und stopft sie in seinen Rucksack. Mit dem Rucksack auf dem Rücken verlässt er eiligst das Haus. Draußen weht ein frischer Wind durch die nächtliche Luft und so zieht sich er Mann seinen weiten Umhang enger zu. Sich noch einmal zweifelnd umblickend, verlässt er das Dorf und verschwindet im Dunkel der Nacht.

Drei Nächte später in einem kleinen, dunklen Wald in der Nähe von Tilverton...

Hier ist er nun, an dem Ort wo sich sein Schicksal entscheiden soll. Ralendor hat ihn bis zum Rand des Waldes geführt und ist dann in Richtung Arabel verschwunden. Hier muss es irgendwo sein, denkt er sich und hält kurz ein. Der Mann befindet sich nun inmitten dieses dunklen Waldes und wartet. Er wartet auf sie. Sie, die seine Träume vollenden soll. Sie die ihm zu großer Macht und Stärke verhelfen soll. Auch wenn sie das nicht weiß. Nervös, sieht er sich um, doch er kann nichts erkennen. Langsam geht er weiter und nach nur wenigen Minuten befindet er sich in einer alten Ruine, eines Mausoleums. Jetzt ist er angekommen. Dies muss der Ort sein, den Ralendor ihm beschrieben hat. Der Mann setzt seinen Rucksack ab und holt die Flasche hervor. Langsam entkorkt er sie und trinkt einen kräftigen Schluck der orangenen Flüssigkeit. An seinem Gesicht ist zu erkennen, dass sie ihm nicht sonderlich schmeckt, aber das war ihm nun egal.
Der Mann an sich ist überdurchschnittlich attraktiv, doch die magischen Ringe und Ketten und dieser ekelhaft schmeckende Trank verleihen ihm eine Ausstrahlung von enormen Ausmaßen. Langsam setzt sich der Mann auf einen Stein und wartet. Eine Stunde vergeht und eine weitere. Durch die dichten Bäume lässt es sich nicht genau erkennen, aber vermutlich wird über den Donnergipfeln bald die Sonne aufgehen. Langsam macht sich eine leichte Entäuschung bei dem Mann breit und er steht schon auf um seinen Rucksack zu greifen, als er plötzlich, aufgeschreckt durch ein Knacken, herumfährt und einer traumhaft schönen Frau gegenübersteht. Er schaut sie an und sie mustert ihn kurz und verfällt dann seiner Ausstrahlung. Mit zwei, drei schnellen, eleganten Bewegungen erreicht sie ihn und eher er sich versieht liegt er kampfunfähig auf dem Boden. Blitzschnell rammt sie ihre Eckzähne in seinen Hals und beginnt sein Blut zu trinken. Das fahle Gesicht des Mannes entfärbt sich zunehmend und tendiert schon gegen kreidebleich. Trotz der höllischen Schmerzen und der Kälte, die sich in seinem Körper breit macht, verspürt das Gefühl des Triumphes. Wenige Minuten später sackt er tot zusammen.

Als zwei Tage später die Sonne untergegangen ist...

Ein merkwürdiges Gefühl durchfährt ihn. Was ist nun geschehen? Hat es funktioniert? Langsam und vorsichtig öffnet er die Augen. Alles dunkel. Erst jetzt bemerkt er, dass er in einem engen länglichem Kasten liegt. Mit aller Kraft drückt er seine Hände gegen die Decke und zu seiner Verwunderung lässt sie die massive Steinplatte leicht bewegen. Er schiebt sie beiseite und richtet sich auf. Er sitzt in einem alten Sarkophag. Dies muss mal der untere Teil des Mausoleums sein. Er sieht sich um. Obwohl es dunkel ist kann er seine Umgebung sehen. Ein grinsen huscht über sein Gesicht. Er hatte es tatsächlich geschafft. Suchend schaut er sich nach der Frau um. Sie ist fort. Ihr Sarkophag steht offen. Schnell weg hier, denkt er sich und geht zu der großen Pforte, durch die etwas Mondlicht hereindrängt. Draußen schaut er sich um. Nichts zu sehen und zu hören. Langsam entfernt er sich von den Ruinden des Mausoleums in die Richtung aus der er ein paar Nächte zuvor gekommen ist. Anhand der Stellung der Sterne kann er sich ableiten, dass er vor zwei Nächten hierher gekommen ist und anhand der Sternbilder, die immer wieder durch die Baumwipfel zu erkennen sind, findet er auch den Weg durch den Wald. Ab und zu schaut er sich nervös um und horcht bei jedem Geräusch auf, aus Angst die Frau sei ihm gefolgt und wolle ihn an sich binden. Aber er wollte zurück. Dorthin wo er noch seine Aufgaben zu erledigen hatte, dorthin wo er noch vor einer Woche gelebt hatte. Zurück nach Dippelsbach. Das Gefühl tot zu sein und gleichzeitig doch zu leben, erfüllte ihn mit einer innerlichen Freude, denn dies war es was er sich schon lange gewünscht hatte. Die neue Kraft die ihn durchströmte wurde ihm von Augenblick zu Augenblick bewußter und jeder Meter den er sich von dem dunklen Wald entfernte schien seine teuflische Freude darüber anzuwachsen.

Etwas später...

Er durchstreift nun einige weite Felder, in der Ferne sieht er die Lichter eines kleinen Dorfes. Bald musste es dämmern. Schnell einen Unterschlupf finden sagt er sich als er plötzlich ein Geräusch vernimmt. *Mäh*
Er horcht auf. *Mäh* Schnell geht er ein paar Schritte weiter und erklimmt einen kleinen Hügel. Immer deutlich dringen die Geräusche zu ihm *Mäh* *Mäh*. Vorsichtig schaut er über den Vorsprung des Hügels und erblickt eine Schaafsherde auf der Weide unter dem Vorsprung. Ein unbändiges Gefühl steigt in ihm auf und befiehlt ihm sich auf eines der Tiere zu stürzen und sein Blut zu trinken. Doch der Mann harrt noch einen Moment aus. Da ist noch ein Geräusch. Er wagt sich ein Stück weiter auf dem Vorsprung nach vorne und erblickt eine junge Schaafhirtin, die gerade an einem plätscherndem Bach ihr Gesicht wäscht. Die Stimme in ihm die nach Blut verlangt schreit immer lauter auf und mit schnellen Schritten pirscht sich der Mann an die Hirtin heran. Blitzschnell umfasst sein rechter Arm ihren Hals und er bohrt seine Eckzähne tief in den Hals der Frau. Er beginnt zu trinken. Er trinkt und trinkt. Mit jedem Tropfen Blut fühlt er sich stärker und stärker. Als der letzte Tropfen Blut den Körper der Frau verlässt lässt er sie auf den Boden fallen. Welch herrliches Gefühl, denkt er sich. Schnell wandert sein Blick zum Horizont. Die Dämmerung hat eingesetzt. Jetzt zählt jede Sekunde. So schnell er kann sprintet er in Richtung der kleinen Hügelkette. Glücklicherweise entdeckt er dort recht schnell einen Spalt im Gestein, durch den er sich in eine dunkle, enge Höhle zwängt.

Das Ende des ersten Tages eines neuen Lebens...

Glücklich und zufrieden liegt er in der engen Höhle und kostet nun seinen Triumpf aus. Er hat es tatsächlich geschafft! Eine böse, starke Kraft durchströmt seinen Körper. Er freut sich schon auf seine Rückkehr nach Dippelsbach, auch wenn sein Leben dort nun etwas anders aussehen wird. Er wird in Zukunft etwas mehr in den Hintergrund treten, dachte er sich, doch dafür ist ihm nun auch noch mehr Zeit für seine arkanen Studien geschenkt. In seinem Haus wird er zunächst auch genügend Schutz finden, doch schon bald plant er eine neue Wohnung tief in der Erde zu beziehen. Von hier aus wird er den Schatten des Schreckens über Dippelsbach werfen und seine Macht wird wachsen und wachsen... So erträumt er es sich...

((OOC Info: Der Mann hat natürlich auch einen Namen, aber den möchte ich hier erstmal nicht nennen ))
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