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 The Heritage Of A Lie - Die Chroniken des Weissdorn Clans von Blacktales

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The Heritage Of A Lie - Die Chroniken des Weissdorn Clans von Blacktales Empty
BeitragThema: The Heritage Of A Lie - Die Chroniken des Weissdorn Clans von Blacktales   The Heritage Of A Lie - Die Chroniken des Weissdorn Clans von Blacktales EmptySa Feb 27, 2010 11:35 am

Vor circa 1300 Jahren trug sich unter dem Volk der Halblinge mehr als eine Tragödie zu :


Brandron Weissdorn schritt langsam den Gewunden Pfad ,auf ein hügelähnliches Plataeu im tiefen Wald von Luiren, hinauf. Er war ein Halbling , ein geisterhafter Halbling um genau zu sein. Er war der Schamane , und somit der Führer oder Wegweiser , wie er selbst immer zu sagen pflegte, des Weissdorn Clans. Darüber hinaus aber , war er ein Mann , der auf Vernunft und die Kraft eines ungetrübten Geistes vertraute. Umso mehr verärgerte und schmerzte es ihn zu sehen welchem augenscheinlichen Wahnsinn sein Volk derzeit verfiel. Immer mehr Stämme schlossen sich zusammen und vereinigten sich unter dem menschlichen Kleriker , der den Namen "Desva" trug. Der Halbling hätte noch damit leben können , wenn es sich um einen weisen Führer handelte der eine "tatsächlich" natürlichere Lebensweise predigte. Aber das...
Seine nackten , dicht behaarten und das Laufen gewohnten Füsse ,trugen ihn langsam aber stetig den Weg hinauf zum Tribunal der Stammesschamanen. Ein Druidenzirkel der sich am längsten Tag des Jahres , der genau einen Tag vor Vollmond statt fand ,traf und über die Stille Entwicklung der Geisterhaften Rat hielt , Probleme zur Sprache brachte und Hilfestellung zu leisten vermochte.
Brandron war fest entschlossen , sein Volk , oder wenigstens die Schamanen davon zu überzeugen , das es unmöglich "natürlich" sein konnte , sich gegenseitig mit der Krankheit der Lykantrophie anzustecken, und Pflanzen zu vergiften , auch wenn es Pflanzen waren die auf den ersten Blick mehr zu schaden als zu nützen schienen.
Langsam brach das Dunkel der Nacht über das Plateau herein , und vereinzelt einer nach dem aderen , begannen die Sterne oben am Himmel hell zu leuchten.
"Nein.."
Dachte der Schamane sich , so charismatisch dieser Desva auch war , und er war verdammt charismatisch, der Blutdurst der Lykantrophie konnte niemals dem Willen der Sheela Peryroyl entsprechen. Einer Wesenheit die so sanft war,das allein das Gänseblümchen ihr als Symbol hinreicht.
Endlich hatte Brandron das Plateau erreicht. Einige eifrige und engagierte Halblinge waren bereits dort. Bänke , vom Sturm entwurzelte Baumstäme und fässer , gefüllt mit Honigwein waren bereit gestellt. Jene eifrigen und engagierten Halblinge ,waren nicht minder eifrig wenn es darum ging ihre Trinkhörner zu füllen bevor das Fest ,das nachdem Rat stattfand , eigentlich begonnen hatte.
Die zeit Verstrich , Brandron schüttelt einige wenige Hände , die denen er noch vertrauen konnte, dann war es soweit. Obwohl es einer großen Opposition lieber gewesen wäre ,das Brandron ewig geschwiegen hätte , ergriff er das Wort.
"Meine Freunde , Bekannte und Weggefährten in der Verantwortung die es bedeutet einen Stamm zu führen. Viele von euch kennen meine Meinung andere nicht , wiederum anderen könnte , sie zu hören , helfen ihren Weg zu finden..."
Der Halbling schwieg eine weile Geheimnisvoll , dann fuhr er in erregtem Tonfall fort.
"Wir dürfen uns nicht länger der Krankheit der Lykantrophie hingeben , und ja ich sage sehr wohl Krankheit , denn nichts anderes ist es Es überträgt sich gleich einem Schnupfen oder einem Husten und verklärt unsere Sinne , unseren Verstand und unsere Gefühle , mit denen uns keine andere als Sheela Peryroyl erschuf , wie in einem Fiebertrauma. Wir können es noch Rückgängig machen .. meine Freunde , mit gutem Willen und Sheelas Hilfe , können wir das vollbringen.."Bei den letzten Worten des Halblings , klang sein Tonfall beinahe flehend. Doch alles , was er wahrnehmen konnte , waren empörte oder verächtliche Blicke die sich anklagend auf ihn richteten
"Aber , aber mein lieber Brandon..."
Brandron Weissdorn erschrak als er jene Stimme hörte , welch ein Sakrileg, diese .. diese korrumpierten Halblinge hatten es tatsächlich gewagt einen Menschen , noch dazu ausgerechnet jenen den er am meisten hasste, in den Zirkel zu bringen.
"Desva... " flüsterte er leise ,tonlos.
"Dem ehrenwerten Rat der Schamenen meinen Dank , ich weiss diese höchste aller ehren die ein Mensch erhalten kann wohl zu schätzen, so ihr mich geladen, lasset mich auch Reden.." Die Stimme des menschlichen Klerikers klang süffisant.
"Man hat euch nicht geladen ! Nicht Alle ...!" schrie Brandron dem Kleriker des Malar entgegen.
"Wer wird denn da gleich zornig werden weil er überstimmt wurde.. ?"
"Ich wurde nichtmal gefragt ..!
"Nichts desto trotz wurde ihr überstimmt"
"Nun weise Schamenen des Volkes der Geisterhaften , die Lykantrophie ist keineswegs eine Krankheit , gleichwohl wurde sie ähnlich einer Krankheit geschaffen , wie es Brandron hier ganz richtig erklärte , doch seht ihr darin nicht den Willen der Natur und sämtlichen Gottheiten die die Natur als ihre einflussphären beanspruchen ? die Götter wollen es , Sheela WILL das sich der Segen der Lykantrophie unter ihren Kindern verbreitet. Warum sonst lassen sie so etwas zu ? Ich sage euch meine Freunde alles was in der Natur geschieht , hat einen Grund und das wisst ihr auch , und der Sinn der Lykantrophie ist ,das sie sich verbreitet wie ihr unschwer festgestellt haben müsst Schamane der Weissdorn.
Unter den restlichen Halblingen verbreitete sich ein zustimmendes Gemurmel und Geraune. Brandon liess die Schultern hängen , sein Schlohweisses haar fiel ihm ins Gesicht.
"Die Starkherzen und die Leichtfüsse ,sehen unserem Treiben nicht mehr lange zu , ich sage euch kehrt um solange ihr noch könnt , wenn es zum Krieg unter Brüdern kommt , wird der Clan der Weissdorn sich nicht gegen die Starkherzen und Leichtfüsse stellen.."
Ein Halbling, Dagonfall Tigertatze , Schamane der Tigertatzen und ewiger Konkurrent Brandrons , erhob sich und fuhr erbost fort: "Pah Starkherzen und Leichtfüsse , was für zivilisations verwöhnte Schwächlinge ,sie sind lange vom rechten weg abgekommen . Sie unsere Brüder zu nennen ist eine Affront gegen unsere Lebensweise , Brandron , und dafür das du deine WIRKLICHEN Brüder verraten willst gehörst du gleich hier auf der Stelle gesteinigt !"
Die Menge wurde unruhig ,zornig. Brandron konnte nicht erkennen ob es seinet oder den worten Dagonfalls wegen war.
Überraschenderweise war es Desva der die Menge beruhigte.
"Meine Lieben Freunde , Brandron hier mag harsche Worte gesprochen haben doch wird er niemals sein Volk verraten , im Gegenteil ich bin sicher bald wird auch er Einsicht erhalten..."Brandron konnte sich nicht helfen , aber Desvas letzte Worte klangen eher nach einer Drohung denn nach einem Entgegenkommen. Brandron Weissdorns einzige Reaktion darauf war ,sich abrupt umzudrehen und das Tribunal zu verlassen. Es war alles gesagt ,was zu sagen war.


Der Wald von Luiren war Groß , und so braucht es zwei ganze Tagesreisen vom entlegenem Lagerplatz des Weissdorn Clans zu dem Plateauhügel. Doch Brandron , der mehr geflohen als abgereist war , wollte nur noch eins : nach hause kommen. Und so kam es ,das er auch die Nacht durchmarschierte.
Es war Vollmond. Der Schamane konnte kaum glauben das dieses wunderbare Naturereignis folgen, wie die verwandlung eines Halblings in einen blutrünstigen Wolf zur folge haben konnte. Brandron stockte , dann beschleunigte er seinen Schritt , wie als wurder er einem unbekanntem Schrecken gewahr der in seinem Rücken lauerte. Er zuckte zusammen als er in der ferne das heulen zweier Wölfe hörte.
"Es ist absolut nichts ungewöhnliches das zu dieser Zeit die Wölfe heulen , Brandron ausserdem würden sie es nicht wagen.. " ermahnte der Halbling sich selbst. Neben sich in einigen büschen hörte er es rascheln , hastig wirbelte er herum , doch er konnte nichts entdecken , langsam beruhigte er sich wieder. Doch als er sich heumdrehte um seinen Weg fortzusetzen erstarrte der Schamane beinahe. Vor ihm stand ein ausgewachsener Wolf , das Tier schien ihn zu mustern , die Augen funkelnd , eine böse Intelligenz veratend.
Brandron taumelte ungeschickte einige Schritte zurück. Dann sah er wie das tier zum Sprung ansetzte. Abwehrend riss der Halbling seine Arme hoch. Er konnter spüren wie messerscharfe Zähne seine schlichte Robe aufrissen , seine Haut durchbrachen und Gewebe , Venen und Arterien auseinanderrissen um kurz vor den Knochen halt zu machen. Das Gewicht des Wolfes drückte den Halbling zu Boden. Er erwartete nicht mehr viel vom Leben nur noch einen raschen Tod. Doch plötzlich , wie von Geisterhand , liess das Tier von ihm ab und verschwand blitzschnell im Unterholz. Brandron verwirrt und zerzaust ,war schon im Begriff sich aufzurappeln und auf die Knie zu fallen um Sheela Peryroyl für diese Wunder zu danken.. als die Erkenntniss ihn wie eine Eiszeit überwältigte. Desva und seine Gegner wollten ihn keinesfalls töten , nein das hätten sie einfacher und schneller haben können.
Sie hatten etwas viel schlimmeres mit ihm vor...
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BeitragThema: Re: The Heritage Of A Lie - Die Chroniken des Weissdorn Clans von Blacktales   The Heritage Of A Lie - Die Chroniken des Weissdorn Clans von Blacktales EmptySa Feb 27, 2010 11:37 am

"Ich habe geweint, ich habe gebetet.. ich habe geforscht. Es gibt kein Mittel gegen den Fluch der Lycantrophie, nicht einmal Sheela kann oder will mir jetzt helfen.Sie hat mich allein gelassen. Das heisst.. es gibt da eine Pflanze , wenn ich sie rieche fühle ich mich unwohl, ich meide sie, ich konnte andere beobachten, sie meiden sie auch.. jetzt verstehe ich, warum sie die Pflanzen vergiften. Ich sollte mir und den guten Halblingen um mich herum einen Gefallen tun, und meinem dasein ein Ende bereiten, wer kann schon wissen, wann ich in meinem Blutdurst einen von ihnen erwische. Aber.. ich kann nicht, ich bin zu schwach.. zu stark. Ich fühle wie eine jugendliche Kraft in mir empor steigt. Ich könnte mir eine neue Frau nehmen, ich könnte einen Sohn haben..Nachkommen.. mein einzigster und größter Wunsch , der mir jedoch stets vergönnt blieb.."
-Aus den Aufzeichnungen Brandron Weissdorns

Die schlanken Finger des Halbling fuhren behutsam über die faltigen und verknitterten Pergament Seiten, des mittlerweile, über Fünfzig Jahre alten Buches. <Und du hast es nie gelesen ?>
Die Gedanken ihres Sohnes halten in ihrem Bewustsein wieder. Malveiith, war gerade dabei einige Felle die die Jäger des Stammes gesammelt hatten zu sortieren und mit einer steinernen Klinge zu gerben.
<Nein, warum auch ? Man liesst die Tagebücher anderer nicht Dranfalon, du darftst dieses Buch auch nur lesen, weil es der Wunsch deines Vaters war, der letzte.. als er.. alser auf dem Schlachtfeld starb.>
Seine Mutter schien die letzten Worte zu verschlucken, sie war nie darüber hinweggekommen, das Brandron in einem Krieg fiel, den er eigentlich Zeit seines Lebens zu verhindern suchte. Seit dem Geisterkrieg, war das Volk der Geisterhaften verbittert. Seine Mutter aber, schien ihm noch eine Spur verbitterte. Dranfalon war aufgewühlt, wie gelang es seinem Vater, sein Schicksal zu verbergen ? Und wenn es seinen Vater traf, warum hatte es .. ihn, noch nicht getroffen.. ?
<Was hat Vater getan als es Vollmond wurde.. , ich meine als erklärter Feind des Desva, musste er den Vollmond doch gehasst haben, nicht wahr?>
Für den Bruchteil einer Sekunde zeichnete sich ein Lächeln auf dem Gesicht der Hin ab. <Jeden Vollmond, vollführte er ein Ritual, er legte großen Wert darauf das Ritual alleine durch zu führen. Es ist auch das einzigste Ritual des Weissdornstammes, das der Stammeshäuptling alleine durchführen muss. Brandron sagte immer nur allein dürfe es tun, auf das die Spiritualität des Augenblicks nicht gestört werde.Es wäre ein Sakrileg gewesen, wenn man ihm je zugesehen hätte.>
<Worum ging es in dem Ritual ?>
<Es ging darum Sheela zu danken, das der Fluch uns verschonte und sie darum zu bitten das er uns weiter verschonen würde. Bald Mein Sohn wirst du in seine Fusstapfen treten, du tätest gut daran es wieder aufleben zu lassen.>
Dranfalon nickte langsam <Ich werde zusehen das ich mich noch irgendwo nützlich machen kann> Mit diesen Worten stand er auf legte das Buch zurück in sein Gefäss und verliess das Zelt.
Malveiith blickte ihm wohlwollend nach. Sie wusste das er ein guter Junge war, und sie wusste welche Verantwortung auf seinen Schultern lag. Sie war jedoch überzeugt davon das er ihr Gerecht werden würde.
Dranfalon trat in die eisige Kälte hinaus. Normalerweise waren die Temperaturen in dieser Region sehr angenehm. Aber im Winter nützte diese Tatsache auch nicht sehr viel. Im Lager war geschäftiges Treiben. Man sammelte eifrig Felle, machte Fleisch haltbar, so das man es auch im tiefsten Winter lagern konnte ohne das es schlecht wurde, und grub in dem harten Untergrund nach essbaren Wurzeln. Dranfalon hatte es sich zur Aufgabe gemacht Beeren zu sammeln. Das hatte zwei Gründe: Einmal waren die Süssen Beeren seine Leibspeiße, zum anderen waren Beeren zu dieser jahreszeit mehr als schwer zu finden. Er konnte also damit rechnen, das er lange genug allein bleiben würde, allein mit sich und seinen Gedanken.
Die Schritte des Geisterhaften führten in eilig aus dem Zeltlager hinaus in den tiefen Laubwald.
Dranfalon, war der einzigste Nachkomme von Brandron Weissdorn und somit war es ihm bestimmt Wegweiser und Schamane des Stammes zu werden. Eine Aufgabe die er bisher noch nicht wahrnehmen konnte, da er noch zu jung war. Aber die er sehr bald wenn er das Mannesalter erreicht hatte, um genau zu sein, nächsten Sommer, übernehmen würde. Momentan wurde der Stamm von den Rabenschwingen geführt. Die Rabenschwingen, waren eine Familie die, wie alle anderen Familien die sich noch im Stamm befanden, mit den Weissdorn verwandt und verschwägert sind. Jene Familie hatte eine lange Tradition in Schamanistischen Kenntnissen und halfen den Weissdorn stets mit guten, vernunftbedachten Ratschlägen. Neben der Familie der Rabenschwingen, befanden sich auch noch die Schwertlilien und die Mohnblätter im Stamm. Neben dieser Verantwortung, die bald auf ihn zu kommen würde, gesellte sich auch noch eine weitere dazu. Der Fluch. Dem Halbling wurde Übel, al er daran dachte, was seinem Vater wiederfahren war.
Warum hatte es ihn nicht getroffen, ist es nicht eine Blutskrankheit ?
Wird es mich vielleicht noch treffen .. ?
Bei dem Gedanke wurde es dem Geisterhaften noch schlechter. Der junge Halbling war zwar geprägt von der Bitterkeit seines Volkes, doch hatter er immerhin noch ein ganzes Leben vor sich ! Da war ein Stamm den er führen sollte, da waren seine Mutter, seine Freunde... da war Lalaith.
Dranfalon war nicht bereit das aufzugeben. Es war an der Zeit, Sheela Peryroyl erneut zu danken, dafür, das sie sie vor dem Fluch beschütze, nur... zur Vorsicht, jeden Vollmond.

Aufmerksam stand die junge Hin dort, die Hände hinter ihrer Fellrüstung verschränkt. Sie wagte es nicht etwas zu sagen, nichtmal in der Gedankensprache der Geisterhaften. Es war kalt und der Schneefall würde bals einsetzen, dann würden die Mohnblätter, die seit jeher mehr die Jäger des Stammes stellten, es schwer haben Essbares aufzutreiben. Und da.. ? War da nicht gerade Dranfalon in den Wald gegangen ? Ein verschmitztes Lächeln breitete sich auf dem Gesicht der Geisterhaften aus, was jedoch schlagartig wieder erstarb als sie den strengen Blick ihres Vaters auf ihren Schultern lasten fühlte. Die alte Generation sah Fröhlichkeit nicht gern, es schien fast verboten und in der Tat, hatte sie ihren Vater niemals Lachen sehen. Die Schuld der vergangenen Jahre lastete schwer auf ihrem Volk und auch auf ihrem Stamm. Die Schwertlilien, stellten mehr die Krieger des Stammes, und aus dem Krieg, aus einem Krieg von dem man sich fernhalten wollte, wurde man von beiden Seiten verwickelt. Lalaith fand das Ungerecht, die Geisterhaften forderten von ihnen sich auf ihre Seite zu stellen, und die Leichtfüsse und Beherzten taten das ebenfalls, keiner liess eine Enthaltung zu jeder forderte ein Bekenntniss, entweder Schwarz oder Weiss. So kam es das beide Seiten, den Stamm der Weissdorn als Feind betrachteten, und er immer wieder von beiden Seiten, in Scharmützel gezogen wurde die ihn hohe Verluste kosteten, allein der Tatsache das wohl keine der beiden Seiten den Weissdornclan als große Bedrohung betrachtete, verdankten sie den umstand, das sie nicht ausgerottet wurden. Aber die Weissdorn wollten nicht einlenken. Seit jeher war es ein Stamm der zu seinen worten und Gedanken stand.So kam es das der Stamm der Weissdorn eine ganz eigenen Grund zum "schweigen" fand. In gewisser weise war Lalaith Schwertlilie jedoch stolz auf ihren Stamm. Sie fand es gut, das er sich weder dem einen , noch dem anderen Willen beugte, vielleicht zeichnete sie diese unbeugsamkeit auch als Schwertlilie und mehr noch, als Weissdorn aus.
<Lalaith, sieh mir gefälligst zu wenn ich dir etwas erkläre !>Die Stimme ihres Vaters donnerte in ihren Gedanken, hastig richtete sie ihren Blick wieder auf den Felsbrocken, auf dem ihr Vater, eine steinerne Klinge mit einem anderen, glatten Stein, schärfte. Es war ein langweiliges unterfangen, aber wichtig, wenn man wollte das eine Klinge auch die Rüstung eines Ork oder goblins durchdringt. Vielmehr als das Kämpfen und das herstellen von Waffen jedoch, mochte Lalaith die Musik. Bei den Zeremonien des Clans, führten die Rabenschwingen immer den Gesang an und die Schwertlilien unterstrichen den Gesang mit den selbst gefertigten Instrumenten, das waren im wesentlichen Flöten und Trommeln. Die kleine Hin selbst durfte eine Flöte spielen, und, wie sie sich selbst eingestand, wenn ihre Leidenschaft jemals einen ausdruck fand, dann in ihrem Flötenspiel. Im Besitz der Schwertlilien befand sich eine kostbare Flöte, die immer von Mutter zu Tochter vererbt wurde, Lalaith empfand Freude bei dem Gedanken an die nächste Zeremonie.
<Lalaith !>
Mit gesenktem und betretenem Blick richtete sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf das monotone Schleifen des Steines, das ihr Vater betrieb, wäre es doch nur wieder Sommer..
Die kleine hin seufzte.
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