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 Louise (Phinix) - der Sonnenschein von Dippelsbach von Phinix

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Louise (Phinix) - der Sonnenschein von Dippelsbach von Phinix Empty
BeitragThema: Louise (Phinix) - der Sonnenschein von Dippelsbach von Phinix   Louise (Phinix) - der Sonnenschein von Dippelsbach von Phinix EmptySa Feb 27, 2010 10:27 am

„Spitze Ohren, etwas über einen Meter groß, dunkelblaue wenn nicht sogar etwas violette Augen, dazu ständig gute Laune und hört auf den Namen Louise. Doch wer ist Louise wirklich? Oder wo kommt dieses Elfenkind überhaupt auf einmal her und vor allem, warum meint dieser dunkelhäutige Drowmischling, es sei sein Kind?
Nun ich werde euch diese Frage beantworten, doch dies ist eine längere Geschichte und begann vor vielen Jahrzehnten.

Um genau zu sein sind es nun schon fast fünf Jahrzehnte *überlegt kurz* es müsste im Jahr 1327 gewesen sein, da reiste Louises Mutter – eine stattliche junge Elfe aus einem guten Haus, welches durch den Handel recht viel an Macht gewonnen hatte – nach Landor. Eine kleine im wahrsten Sinne des Wortes gottlose Insel in den nordwestlichen Teilen des Schwertermeeres.
Dort jedoch sollte diese Elfe neue Handels Bündnisse in Namen ihres Hauses schließen, was ihr hoher Vater für eine gute Einführung in sein Geschäftsgebaren hielt. *nach einer kurzen Pause* Jedenfalls schien die Elfe auch sich wirklich beweisen zu wollen und tat alles wie ihr aufgetragen wurde. Jedenfalls bis sie eine ihr empfohlene Taverne - in einer der großen Hafenstadt Hochsee, wo ihr Schiff vor Anker ging – betrat. In dieser war zu ihrem Schrecken gerade eine Schlägerei im Gange. Wobei zwei Personen, welche offensichtlich zusammengehörten, ihre Blicke auf sich zog. Eine Elfe mit eigentümlich roten Augen und weißgestähnten dunklen Haar und ein recht groß winkender Mann mit schwarzer Haut und weißem Haar. Sie hatte zwar schon davon gehört, dass es auf dieser Insel solche „Wesen“ gab, doch ahnte sie nicht, dass sie sich so offen zeigen würden.
Trotz ihres geweckten Interesses wendete sie sich jedenfalls ab und entschloss sobald wie möglich zu der nächstgelegensten Elfenstadt weiterzuziehen. Gleich am nächsten Tag, versuchte sie sich also bei den Wachen durchzufragen, wo sie die besten Begleiter für ihren Schutz anheuern könnte. Zu ihrer Überraschung gaben die meisten immer die selbe antwort: „Die Phinix’s sind die besten (solange sie nüchtern bleiben)“

*blickt ruhig plötzlich lächelnd auf*

Aber ich sehe schon. Ich baue den falschen Teil der Geschichte zu sehr aus. Jedenfalls jene junge Elfenhändlerin heuerte Leran Phinix an. Erst verstanden die zwei sich nicht, doch fanden sie dann schnell zusammen und erlebten eine zwar kurze aber schöne Zeit miteinander. Es war nicht einmal Lieber, sondern eher Leidenschaft und so war es für beide nicht sonderlich schmerzlich, als sie wieder nach wenigen Wochen wieder auseinander gingen.
Er hatte sicher bald darauf wieder eine andere Bekanntschaft und kam erst im Jahr 1362 eher unfreiwillig aufs Festland, doch dies ist wiederum eine andere Geschichte. Louises Mutter hingegen, behielt vergas ihn jedoch nicht ganz so schnell. Wieder noch während der langen Seereise zum Festland merkte sie was geschehen war. In ihr wuchs Louise heran. Ihr hoher Vater war mehr als entsetzt, als er von dieser Geschichte erfuhr. Die Elfe betete dafür, dass das Kind in ihr kein Hinweis auf ihren Vater geben würde. Doch egal welcher Gott sie erhörte, er erfüllte ihr diesen Wunsch nicht ganz. Das Kind hatte die wechselhaften Augen des Vaters, welche sich je nach Gemütszustand änderten. Voller Zorn und Scharm schickte Louises Großvater ihre Mutter weg. Er gab ihr zwar ein nicht geringes vermögen, doch sollte sie ihm nie wieder unter die Augen kommen.
So zog die junge Mutter mit ihrem Kind immer mehr von der Küste weg, immer weiter Richtung Osten. Nie blieb sie lange an einem Ort, auch wenn einige ihrer Verwandten sie gerne aufgenommen hätten.
Die Jahre vergingen und Louise wuchs immer weiter heran. Trotz der vielen reisen entwickelte sie prächtig, fern ab vom Leid der Welt. Ihre Mutter nutzte ihr Vermögen und die alten Beziehungen aus ihrer einstigen Familie gescheit und wurde bald zu einer angesehenen Karawanenhändlerin.

So traf es sich, dass sie mit ihrem Handelstross Anfang des Jahres 1374 in einer kleinen Stadt der Herzlande mit dem Namen Bergkant hielt. Dieser Ort war eigentlich wie jeder andere, wenn nicht zur selben Zeit eine andere wandernde Seele zur selben Zeit sich dort niedergelassen hätte. Leran erreichte nur wenige Wochen zuvor dieses Städtchen, aus Gründen, welche zu erzählen auch viele Stunden brauchen würde. Als er seine einstige Geliebte wiedersah, erkannte Leran sie trotz der vielen Jahre recht schnell und gab sich zuerkennen. Sie wiederum war wohl ebenso überrascht ihn gerade hier wiederzusehen, wie er kurz zuvor selbst überrascht war. Stundenlang sprachen sie miteinander in Freundschaft miteinander. So erfuhr auch der Drowblütige von seiner Tochter. Doch auch wenn er gerne nun die Rolle des Vaters für übernehmen wollte, so war ihm doch bewusst, dass er mit sich zu dieser zeit genug Probleme hatte. Andererseits lebte Louises Mutter so wie es war recht gut und wollte von ihm auch nicht mehr als Freundschaft. So wurde aus dem Vater ein Patenonkel, welcher selbst gegenüber seiner besten Freunde nie seine Tochter erwähnte.
Leran zog bald weiter nach Cormyr. Während Louise mit ihrer Mutter wieder ihren üblichen Handelsrouten folgte.
Jedoch besuchte sie Leran oft, welcher die Schmiede eines Freundes an den Hängen des Sturmhorns übernahm, wenn sie in der Nähe war und es ihre Geschäfte ermöglichten.

*blickt sich wieder um und atmet tief durch*

Doch vor wenigen Wochen hat sich dies geändert. Louise kam allein nach Dippelsbach und meinte zu Leran ihre Mutter würde am Wegesrand schlafen. Dunkle Gedanken machten sich in dem Drowblütigen breit und er verlangte von seiner Tochter sofort zu ihrer Mutter gebracht zu werden. Stunden liefen sie, die kleine sich nicht bewusst werden wollend, was geschehen ist. Doch als Leran sie fand, brach über ihn die Trauer um so mehr ein. Er begrub sie noch am selben Tag und wusste nun, dass Louise niemanden außer ihn hier hatte. Ihre Mutter schickte immer ihre Karawane weiter, wenn sie zu Leran aufbrach. Doch was sie hier, nahe Mandenthal ungeschützt gesucht hatte, konnte er nicht einmal erahnen.

So wurde wieder aus dem Patenonkel der Vater, den Louise bis jetzt nie wirklich hatte. Louise scheint sich dem noch nicht bewusst, da Leran es noch nicht übers Herz brachte ihr die Wahrheit über ihre Mutter und über ihren Vater zu erzählen. Doch sicher wird auch dies die Zukunft bringen.“
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